Der Suchende

Die Suche nach sich selbst wird auch oft als Suche nach der Wahrheit interpretiert.

Das freimaurerische Geheimnis dabei sind individuelle Gefühle und Eindrücke, die niemand einem anderen mitzuteilen vermag.

Die Suche ist lebenslang angelegt. Wer aufhört zu suchen, ist bereits gestorben.

Der Freimaurer

Freimaurer sind freie Männer von gutem Ruf, wie es Reverend James Andersons „Alte Pflichten“ seit 1723 vorschreiben.

Die deutschen Brüder Freimaurer sind seit den 1950er Jahren unter dem Dach der Vereinigten Großloge der Freimaurer von Deutschland (VGL) vereinigt und zusammengeschlossen.

Der Orden

Die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland (GLL), auch als Freimaurerorden bekannt und genannt, wurde 1770 gegründet.

Protektor dieser Gründung war niemand anderer als der preußische König Friedrich II., den Geschichtsschreiber auch als den Großen bezeichnen.

Herzlich Willkommen

Wir Freimaurer treten ein für Brüderlichkeit und Nächstenliebe, für Toleranz und Freiheit.
In unseren wöchentlichen Zusammenkünften widmen wir uns sowohl der Königlichen Kunst unter dem Symbol von Winkelmaß und Zirkel als auch des brüderlichen Austausches in gehobener Geselligkeit.

Hierbei nutzen wir die zwar über 300 Jahre alten aber immer noch topmodernen Angebote, unsere eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

Die Möglichkeiten dazu bieten uns die Rituale, brüderlicher Zusammenhalt und Austausch einerseits, sowie gemeinschaftliches Erleben und ein reger Austausch zu vielfältigen Dingen des Lebens andererseits.

Die Johannisloge Reinoldus zur Pflichttreue ist Tochterloge der 1770 unter der Regentschaft Friedrichs II., genannt „der Große“, sowie mit dessen Protektion gegründeten Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland – Freimaurerorden.

Was ist Freimaurerei

Freimaurerei ist die Arbeit an sich selbst, am sogenannten rauen Stein. Zusammengefasst lässt sich Freimaurerei als Königliche Kunst bezeichnen:

  • Charakterliche Weiterentwicklung.
  • Die Arbeit an sich selbst und an der Gesellschaft.
  • Die Brüderlichkeit und das gemeinsame Erleben.
  • Der Glaube an eine humanistische Gesellschaft.
  • Der Erhalt von Traditionen.

Über die Freimaurerei

Wir tragen im Stillen unsere Freimaurerei in die Gesellschaft, um unsere Welt durch unser Zutun etwas lebenswerter zu machen. So praktizieren es überall auf dem Globus einige Millionen Brüder seit über 300 Jahren.

Verschwiegenheit ist eine der freimaurerischen Tugenden.

Wenn auch nur Männer Mitglied sein dürfen, so haben die Frauen einen festen Platz in der Bruderschaft. Sie bilden aus sich heraus oft einen „Damenzirkel“, der sich selbst gern trifft oder die Brüder bei ihrer Arbeit unterstützt.

Das Logenhaus Dortmund ist ein Ort der Begegnung auf Augenhöhe für alle interessierten Männer unter dem Geist der Freiheit und Brüderlichkeit.

  • Der Lehrling

    Wie in jedem Beruf, ist der Lehrling von der Fülle und den Möglichkeiten seines angestrebten Wirkens anfänglich überwältigt. Arbeitsam und fleißig muss er sich die vielfältigen Grundangelegenheiten aneignen. Hierbei helfen ihm sehr gern und brüderlich erfahrerene Brüder Meister und Gesellen.

  • Der Geselle

    Wie schon die Bezeichnung vermuten lässt, hat der Geselle seine anfängliche Unsicherheit und Scheu als Lehrling durch Arbeitsamkeit und Fleiß im Erlernen der Gepflogenheiten der Königlichen Kunst hinter sich gelassen.

  • Der Meister

    Seine Erfahrung, sein würdiges Vorbild strahlt auf Lehrlinge und Gesellen positiv aus. Seine Unterstützung, jüngere Brüder durch Anleitung, Hinweise und Hilfen, durch Rat und Tat stärkt die Bruderschaft der Loge nachhaltig in Kenntnis, Harmonie und Liebe.

„Seine Pflicht erkennen und tun, das ist die Hauptsache“

Friedrich der Große

DIE ARBEIT AM RAUEN STEIN

Wir Freimaurer bezeichnen Herren, die sich für die Königliche Kunst interessieren und Näheres über sie erfahren möchten, seit alters her als „Suchende“.

Damit ist tatsächlich auch der Wille zur Suche nach dem eigenen Selbst gemeint. Die jahrhundertealten Wissenschaften der Königlichen Kunst bieten hierbei in hervorragender Weise durch Erlebnis, Weiterentwicklung und Vervollkommnung die Möglichkeit, die eigene – wohl spannendste Reise – seines Lebens anzutreten: Die Reise zu sich selbst: Wer bin ich, was tue ich und wohin gehe ich?